Die 500er-Regel

25. November 2025
La regola del 500
Veröffentlicht auf  Aktualisiert am  

Diese kleine Regel ist hilfreich, wenn wir eine klassische astronomische Aufnahme vorbereiten, beispielsweise eine Weitwinkel- oder Landschaftsaufnahme. Natürlich gilt sie auch dann, wenn Sie keine Nachführung verwenden.

Aber gehen wir einen Schritt zurück. Wir haben unsere schöne Spiegelreflex- oder spiegellose Kamera mit unserem Weitwinkelobjektiv oder, warum nicht, einem mittleren Teleobjektiv auf unserem Stativ. Welche Parameter sollten wir wählen?

ISO: Wählen Sie natürlich den höchstmöglichen ISO-Wert, aber einen, der die Bildqualität nicht zu stark beeinträchtigt. Üblicherweise ISO 1600.

Blende: Ganz einfach, außer wir haben ein minderwertiges Objektiv, wählen wir die größtmögliche Blendenöffnung. Üblicherweise f/2.8 – f/4.

Und die Belichtungszeit?

Während die ersten beiden Parameter in den meisten Situationen annähernd gleich sind, variiert die Belichtungszeit je nach Art der verwendeten Ausrüstung, um den störenden Unschärfeeffekt der Sterne zu vermeiden.

Folgende Parameter sind zu beachten:

Der Sensor-Crop-Faktor (im Folgenden cds genannt) ist ein fester Wert (0 für FF, 3 für alle anderen Formate).

-Brennweite der Linse (die wir L nennen)

Die Formel für die 500er-Regel lautet also:

(500/L) – CDs

Praktisches Beispiel:

Wir haben eine APS-C-Kamera und ein Objektiv mit 20 mm Brennweite:

(500/20) – 3 = 22 Sekunden

Hier ist die Belichtungszeitgrenze, innerhalb derer wir mit der gegebenen Ausrüstung punktförmige Sterne erhalten.

Viel Spaß!

Veröffentlicht auf  Aktualisiert am  

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen.